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	<title>Kommentare zu: Kann Radio twittern?</title>
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	<description>Gedenkte Gedanken Geschrieben</description>
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		<title>Von: René</title>
		<link>http://blog.danielleicher.de/2009/05/25/kann-radio-twittern/#comment-144</link>
		<dc:creator>René</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 21:47:40 +0000</pubDate>
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		<description>Finde die Idee an sich auch sehr interessant und wegweisend. 2-way-media ist die Zukunft, die langsam mal anfangen könnte (im Sinne von in den Köpfen der großen &quot;alten&quot; Medien ankommen).

Allerdings finde ich die Umsetzung doch sehr schwierig.

Den eigentlichen Inhalt einer Radiosendung bestimmen in den meisten Fällen nicht die Moderatoren, die oft nur zu den Sendungen ins Studio kommen, sondern die Redakteure, die den ganzen Tag im Haus sind. Die schreiben die gesprochenen Texte vor, geben den Moderatoren aber immer noch den Freiraum, ihren eigenen Steil einzubringen. Ähnlich sieht es da bei der Musik aus. Jeder professionelle Radiosender hat eine eigene Musikredakteion, die sich um nichts anderes kümmert als Playlisten zusammenzustellen. Und das ist gar nicht mal so einfach, will man doch mit einer guten Abwechslung  und am besten für jeden Hörer (man weiss ja nicht, wie alt die Zuhörer sind) etwas spielen. Der Moderator scheidet die Lieder dann während der Sendung (in der Zeit, in der die anderen Lieder laufen) zurecht und legt sie entsprechend dem Plan der Musikredaktion zusammen. Und muss dabei natürlich immer beachten, dass er die Lieder sauber ein- und ausleiten, seine Texte nicht zu lange spricht und auch die Lieder entsprechend kürzt, sollen doch die Sendezeiten eingehalten werden. Denn die meisten Zuhörer erwarten zu jeder halben Stunde einen aktuellen Nachrichtenüberblick. 

Solche Sendungen sind also oft durchgeplanter als man beim zuhören denkt. Und darin besteht ja die Professionalität.

Und wie du vielleicht beim Lesen schon bemerkt hast, ist es dann super schwer, dem Moderator noch zuzumuten, sich durch womöglich hunderte von Tweets zu lesen und darauf zu reagieren, ohne das Eigentliche aus den Augen und aus dem Sinn zu verlieren.

Musikvorschläge oder Themenvorschläge, Interaktionen vor und nach Sendungen und sonst welche Ideen in Sachen mehr Kommunikation mit den Hörern sind aber durchaus möglich, denk ich. Und, wie gesagt, langsam mal nötig!

Btw.: Super Idee, Twitterumfragen zur Recherche zu veranstalten. 2-way-Gequatsche, du weisst schon ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Finde die Idee an sich auch sehr interessant und wegweisend. 2-way-media ist die Zukunft, die langsam mal anfangen könnte (im Sinne von in den Köpfen der großen &#8220;alten&#8221; Medien ankommen).</p>
<p>Allerdings finde ich die Umsetzung doch sehr schwierig.</p>
<p>Den eigentlichen Inhalt einer Radiosendung bestimmen in den meisten Fällen nicht die Moderatoren, die oft nur zu den Sendungen ins Studio kommen, sondern die Redakteure, die den ganzen Tag im Haus sind. Die schreiben die gesprochenen Texte vor, geben den Moderatoren aber immer noch den Freiraum, ihren eigenen Steil einzubringen. Ähnlich sieht es da bei der Musik aus. Jeder professionelle Radiosender hat eine eigene Musikredakteion, die sich um nichts anderes kümmert als Playlisten zusammenzustellen. Und das ist gar nicht mal so einfach, will man doch mit einer guten Abwechslung  und am besten für jeden Hörer (man weiss ja nicht, wie alt die Zuhörer sind) etwas spielen. Der Moderator scheidet die Lieder dann während der Sendung (in der Zeit, in der die anderen Lieder laufen) zurecht und legt sie entsprechend dem Plan der Musikredaktion zusammen. Und muss dabei natürlich immer beachten, dass er die Lieder sauber ein- und ausleiten, seine Texte nicht zu lange spricht und auch die Lieder entsprechend kürzt, sollen doch die Sendezeiten eingehalten werden. Denn die meisten Zuhörer erwarten zu jeder halben Stunde einen aktuellen Nachrichtenüberblick. </p>
<p>Solche Sendungen sind also oft durchgeplanter als man beim zuhören denkt. Und darin besteht ja die Professionalität.</p>
<p>Und wie du vielleicht beim Lesen schon bemerkt hast, ist es dann super schwer, dem Moderator noch zuzumuten, sich durch womöglich hunderte von Tweets zu lesen und darauf zu reagieren, ohne das Eigentliche aus den Augen und aus dem Sinn zu verlieren.</p>
<p>Musikvorschläge oder Themenvorschläge, Interaktionen vor und nach Sendungen und sonst welche Ideen in Sachen mehr Kommunikation mit den Hörern sind aber durchaus möglich, denk ich. Und, wie gesagt, langsam mal nötig!</p>
<p>Btw.: Super Idee, Twitterumfragen zur Recherche zu veranstalten. 2-way-Gequatsche, du weisst schon <img src='http://blog.danielleicher.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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