Mach das MacBook mal leichter!

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3,2 Jahre. 168 Wochen oder 1181 Tage.  So lange hat mich mein gutes MacBook Pro begleitet.

Es hat mit mir zu studieren angefangen, ist nach Australien gereist, hat Urlaube miterlebt und war immer ein treuer Begleiter. Doch seit ein paar Monaten kam in mir der Wunsch nach etwas Neuem auf. Und so rief ich im Laufe der letzten Wochen zig mal die Apple Website auf und stöberte ein bisschen. Letzten Freitag entdeckte ich dann noch die Apple on Campus Rabatte und damit war es um mich geschehen.

Kaum hatte ich mich versehen stand ich am Dienstag im Apple Store am Marienplatz.

„Hallo.“

– „Hi.“

„Ein MacBook Air, bitte. 13 Zoll mit 128 GB SSD. Keine Adapter. Kein Apple Care.“

– „Alles klar. Kommt sofort.“

Ein paar Minuten später hielt ich dann auch schon mein ni­gel­na­gel­neues MacBook Air unter dem Arm. Natürlich habe ich es gleich am Abend in Action sehen wollen.

Und da jeder Unboxings filmt gibt es von mir ein Unboxing GIF!

Zum Schluss:
Ich habe jetzt ein MacBook Pro (13 Zoll, Mitte 2009) mit nachgebauten 4GB Ram und 120GB SSD (oder so) zu verkaufen. Also wenn wer ein MacBook Pro für nicht zu teuer will, meldet euch. An dem Teil funktioniert alles. Nur die Batterie wird langsam schlapper.

 

Gefällt mir. Album gekauft.

Vor kurzem habe ich mir das neue Album von Kraftklub gekauft. Super Ding muss ich sagen. Davor kaufte ich Marsimoto, Marteria, Casper und Frittenbude. Lauter deutsche Künstler. Und bis auf das Marteria Album, das es bei iTunes gab,  habe ich alle Retro wie ich bin auf CD gekauft. Es ist einfach so schön ein Booklet und eine CD in den Händen halten zu können. Deswegen kann ich immer noch sauer werden, dass ich meine Casper CD verloren habe.

Alle diese Alben sind von deutschen Künstler, die mich nicht vorrangig durch ihre Musik überzeugt haben ihnen Geld zu geben. Oft klicke ich bei interessanten Videos oder anderen Aktionen der Musiker auf ‚Gefällt mir‘ und verfolge alles weitere auf Facebook. Ich lasse mich von ihnen unterhalten. Schau‘ deren Videos, klicke auf Links, höre mir deren Empfehlungen an. Ich mache das alles eher passiv, aber wenn ein neues Album heraus kommt dauert es nicht lange bis ich es mir kaufe.
Wie schon gesagt ist das oft nicht weil mich jeder Song von dem Album überzeugt. Mich muss das Gesamtbild von den Künstlern überzeugen. Ich verfolge zum Beispiel liebend gerne die Aktionen von Paul Ripke und Marteria/Marsimoto auf Vimeo. Und wenn ich mich von ihnen gut unterhalten fühle, sehe ich den Kauf des Albums als Bezahlung. Mir muss jetzt keiner erzählen wie wenig von dem Kaufpreis wirklich an die Musiker geht. Das lerne ich schon im Studium. Für mich ist es trotzdem eine Bezahlung für guten Content auf Facebook & Co.

Natürlich höre ich nicht nur deutschen Kram. Hin und wieder finde ich auch ganz coole Lieder von internationalen Künstlern. Bei denen ziehe ich mir das Musikvideo dann auf YouTube 100 mal rein und wenn es mir fast zu den Ohren raushängt kaufe ich irgendwann doch noch das Lied im iTunes Store. So als Wiedergutmachung. Anhören tue ich die Lieder zwar dann nicht mehr so oft, aber das gute Gewissen ist wieder da.

Und wie macht ihr das so? Liebt ihr auch noch das Album als CD oder ist euch Musik sowieso total egal?


 

(c) Daniel Leicher 2008-2018