Jeden morgen fahre ich mit dem Radl an einer kleinen netten Grundschule vorbei. Bis kurz vor dem Gebäude kann man noch gut an den Eltern und Kindern vorbei fahren. Vor dem Schulgebäude geht das Chaos jedoch los. Die lieben Eltern müssen ihre kleinen Schützlinge auch unbedingt mit dem fetten SUV möglichst direkt vor die Klassenzimmertüre liefern.
Und diese SUV’s regen mich einfach nur noch auf. Den wenigsten gehört der teure Geländewagen selbst. Meistens sind diese von den Firmen als Firmenwägen. Da kann man sich so etwas ja auch ruhig mal leisten. Das macht auch schon einiges her, wenn man mit dem Proletenkarren beim nächsten Meeting aufkreuzt.
Privat würden sich wohl die wenigsten so einen Koloss kaufen. Schon allein das Benzingeld. Als normaler Bürger kann man es sich ja kaum leisten sein Auto mit Geldscheinen anzutreiben. Da kommt lieber ein Kleinwagen her. Schön effizient und nicht zu umweltbelastend.
Der Firmenwagen darf aber schon einmal auf Hundert Kilometer die Erde um ein Grad erhitzen. Ist ja auch egal. Die Firma kauft dann eben einfach eine neue Welt wenn wir diese kaputt gemacht haben. Kann man ja auch als neuen Absatzmarkt sehen.
Aber meistens sitzt eh jemand anderes am Steuer. Nein, nicht der, der den Wagen von der Firma bekommen hat. Seine Frau. Ich erlebe es tagtäglich leider zu oft, als das ich es auslassen könnte.
Diese Frauen sind eine allgemeine Gefährdung für den Straßenverkehr. Durchgehend hetzen sie mit ihren riesen Kisten durch das Gelände der Straße zur Schule, zum Kaffeekränzchen und dann auch noch zum Fußball oder Tennistraining. Immer mit Vollgas nach der Devise: “Ich habe ja sowieso das schwerere Gefährt und man muss verstehen, dass ich damit nicht klar komme.”
Deshalb, verbietet diese Karren und achtet auch bei Firmenwägen auf die Umwelt!
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Stimmt! Es verlangt ja keiner, dass man gleich bei GreenPeace beitritt, es reicht wenn man im Alltag ein wenig auf sie Rücksicht nimmt, unsere Mutter Erde!