Casper, 08. April 2014.

Casper Zenith 2014Dieses Video ist Schuld, dass ich mich Dienstag Abend mit knapp 6.000 anderen Menschen springend beim Casper Konzert in München wiederfand. Erst am Montag Abend entdeckte ich, dass es noch Karten für sein Konzert am nächsten Tag gab.

Wirklich lange haben meine Schwester und ich dann auch nicht gezögert, uns spontan zwei Tickets geklickt, sie ausgedruckt und für den nächsten Abend den Termin in unsere Kalender geschrieben. Dienstag gesellte sich dann der Niels noch zu uns und so zogen wir drei los in den Münchner Norden ins Zenith zu Casper. Mit knapp 6.000 Menschen, von denen auffällig viele Skinny Jeans, Caps, Jutebeutel, Turnbeutel und andere Hipster Utensilien trugen. Also alles, wie wir es erwartet hatten. Bis auf die kreischenden 14 jährigen Mädchen. Da waren echt wenige da.

Es ging schnell durch die Sicherheitskontrolle, wir warteten ein bisschen. Sprangen zu Olson und dann ging es auch schon los.
Zu den Klängen von Im Ascheregen kam Casper auf die Bühne gelaufen und mir hat es gleich mal die Stimme verschlagen. Jetzt nicht unbedingt wegen Casper, sondern mehr wegen den unfassbar großen Leinwänden, auf denen plötzlich die Bäume aus dem Musikvideo zu sehen waren. Was für ein Wahnsinn. Zu fast jedem Song hatten sie das passende Videomaterial ausgesucht und perfekt hinter und über der Band gezeigt. Die Bäume aus dem Regenwald, Straßenzüge aus den USA, das Panorama aus Alaska oder das Feuerwerk, was ihr oben sehen könnt. Die Wirkung war der Hammer.

Aber natürlich war es neben den Leinwänden auch sonst ziemlich, ziemlich gut. Musikalisch mag ich die Musik sowieso, Texte konnte ich auch mehr oder weniger und die Stimmung war einfach Bombe.

Ich finde echt nichts Negatives. Sollte eigentlich öfters auf solche Konzerte gehen.


 

Sportfreunde Stiller. Live.

Sportfreunde Stiller PULSEigentlich bin ich kein großer Sportfreunde Stiller Fan und auch kein Fußball Fan. Und trotzdem habe ich gestern beides gesehen.

Bei dem neuen Jugendradio PULS (solltet ihr alle auf jeden Fall hören) vom Bayerischen Rundfunk gab es in den letzten Wochen immer wieder Karten für ein exklusives Sportfreunde Stiller Konzert mit anschließendem gemeinsamen Champions League Public Viewing zu gewinnen. Am Donnerstag gab es dann wieder einen Aufruf, ich habe mitgemacht und promt gewonnen.

Gestern waren die Julia und ich dann also im Funkhaus und haben uns das erste Mal live die Sportfreunde Stiller angeschaut. Auch wenn ich über die Texte und die musikalische Gestaltung immer lächeln muss, hat es mir echt Spaß gemacht. Die Drei schaffen es mit ihren Songs die ganze Masse an vermutlich 200 Leuten mitzunehmen und es war eine richtig gute Stimmung im Publikum. Sie haben dabei auch das erste Mal Songs aus ihrem neuen Album „New York, Rio, Rosenheim“ gespielt. Davon kannte ich die meisten dann aber noch nicht. Egal.

Für das gemeinsame Public Viewing hat der BR im Nachbarstudio einen kleinen Indoor Biergarten mit Großbildleinwand aufgebaut. Die Julia und ich als Hardcore Fußballfans (Nicht) hatten dann am meisten Spaß die live kommentierenden PULS Radiomoderatoren in einer Sprecherkabine und die Fans um uns herum zu beobachten.  Sie hat das ganz gut zusammengefasst:

Insgesamt war es ein ziemlich unterhaltsamer Abend und ich sage noch einmal:

Danke PULS! Gerne wieder.

 


 

LaBrassBanda – Auf einmal sind sie so groß

Am Freitag war ich auf einem Konzert. Ich weiß gar nicht wie lange es her ist, dass ich das letzte mal zu einem Konzert für eine Band gegangen bin. Jedenfalls hat mir mein Patenonkel zum Geburtstag eine Karte für LaBrassBanda im Kloster Benediktbeuern geschenkt.

Kurz nach dem Ankommen war ich schon überrascht. So viele Menschen waren für LaBrassbanda gekommen. LaBrassBanda meinte zum Ende des Konzerts, dass über 7000 Leute im Klosterhof standen. 7000. Wahnsinn dachte ich mir. Vor drei Jahren habe ich die Jungs das erste mal im Radio bei on3 gehört und sie waren beim Frühshoppen auf dem Kulturspektakel Gauting. Damals meinte ich zu meiner Familie: „Die sind gut, da müsst ihr unbedingt kommen.“ Jaja, damals waren sie noch eine kleine Band, die auf einer kleinen Bühne spielte. Und heute hilfst du ihnen nicht mehr beim verkabeln von ihren Mikros, sondern findest dich unter 7000 Menschen in einem Wahnsinns Ambiente wieder.

Kommen wir zum Konzert. Den Auftakt haben erst einmal First Class Ticket gemacht. Eine richtig vernünftige Punk-Rock Band aus Oberbayern. Nach so ca. einen Stunde kam dann auch der Hauptact, wegen dem wir ja alle gekommen sind. Und LaBrassBanda begann gleich mit voller Wucht. Nach den ersten Tönen war schon eine Bombenstimmung im Klosterhof und Stefan Dettl, der Frontmann, musste gar nicht viel machen um die Leute zu bewegen. Alle klatschten mit, sangen und tanzten. Irgendwann stiegen die Jungs dann auch von ihrer Bühne herunter und ließen sich während dem musizieren auf den Händen der Fans durch die Menge heben.

Natürlich war das alle grandios, aber leider auch ein bisschen kurz. Sie haben nicht einmal 1 1/2 h gespielt und die meisten Lieder waren schneller als auf der Platte wodurch auch ein bisschen der Charme verloren ging.

Im Gesamtpaket war das Konzert aber einfach genial. Auch nachdem LaBrassBanda von der Bühne gegangen sind war noch nicht Schluss und viele tanzten weiter zu der eingespielten Musik.

Also ich bin schon am überlegen eine Karte für ihr Konzert in der Olympiahalle zu kaufen.


 

(c) Daniel Leicher 2008-2018