Sportfreunde Stiller. Live.

Sportfreunde Stiller PULSEigentlich bin ich kein großer Sportfreunde Stiller Fan und auch kein Fußball Fan. Und trotzdem habe ich gestern beides gesehen.

Bei dem neuen Jugendradio PULS (solltet ihr alle auf jeden Fall hören) vom Bayerischen Rundfunk gab es in den letzten Wochen immer wieder Karten für ein exklusives Sportfreunde Stiller Konzert mit anschließendem gemeinsamen Champions League Public Viewing zu gewinnen. Am Donnerstag gab es dann wieder einen Aufruf, ich habe mitgemacht und promt gewonnen.

Gestern waren die Julia und ich dann also im Funkhaus und haben uns das erste Mal live die Sportfreunde Stiller angeschaut. Auch wenn ich über die Texte und die musikalische Gestaltung immer lächeln muss, hat es mir echt Spaß gemacht. Die Drei schaffen es mit ihren Songs die ganze Masse an vermutlich 200 Leuten mitzunehmen und es war eine richtig gute Stimmung im Publikum. Sie haben dabei auch das erste Mal Songs aus ihrem neuen Album „New York, Rio, Rosenheim“ gespielt. Davon kannte ich die meisten dann aber noch nicht. Egal.

Für das gemeinsame Public Viewing hat der BR im Nachbarstudio einen kleinen Indoor Biergarten mit Großbildleinwand aufgebaut. Die Julia und ich als Hardcore Fußballfans (Nicht) hatten dann am meisten Spaß die live kommentierenden PULS Radiomoderatoren in einer Sprecherkabine und die Fans um uns herum zu beobachten.  Sie hat das ganz gut zusammengefasst:

Insgesamt war es ein ziemlich unterhaltsamer Abend und ich sage noch einmal:

Danke PULS! Gerne wieder.

 


 

st_ry – Ich bin dann mal crowdfunden

st_ry Header

Neu für eure Buzzword Liste: Open Journalism – Journalismus, bei dem der Reporter nicht mehr alleine in seinem Kämmerchen sitzt und an dem neuen Artikel, Film oder Radiobeitrag feilt, sondern Journalismus bei dem wir alle mitmachen dürfen. Mit Fragen und Anregungen.

Wieso erzähle ich euch das? Weil ich euch einen ganz bestimmten Journalisten aus meiner Timeline vorstellen möchte: Daniel Bröckerhoff ist Fernsehreporter für verschiedene Formate wie das Medienmagazin Zapp oder das Jugendmagazin Klub Konkret. Vor allem Klub Konkret finde ich persönlich großartig.
Kommen wir aber zurück zu Daniel. Er schottet sich nicht ab, sondern teilt seine Arbeitsfortschritte. Er frägt auch gerne mal seine Follower und Freunde, wenn er eine Frage hat oder irgendwo nicht weiter kommt. Das macht seine Arbeit sehr transparent und ich persönlich freue mich dann meistens noch mehr auf das fertige Produkt, wenn ich die einzelnen Arbeitsschritte mitbekommen habe.

Jetzt versucht es Daniel aber mit einem Projekt abseits der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zusammen mit vydy.tv (die Produzenten von Klub Konkret). Das ganze heißt st_ry und ist eine Crowdfunding Reportage, die über ein halbes Jahr laufen soll. In diesem halben Jahr will Daniel das Thema „Ich will meine Daten zurück“ (per User Voting entstanden) ausführlich behandeln. Für Supporter gibt es jeden Monat eine Reportage, dazwischen diverse Blogartikel, Tweets und Facebook Updates. Also richtiger Open Journalism bei dem wir alle mitgestalten können.

Und auch ich schmeiße den Machern jetzt mal ein bisschen Geld hin und werde dieses Projekt unterstützten. Und zwar weil ich das Team aus Daniel und vydy.tv für extrem talentiert halte und mir der Stil des Trailers schon wieder verdammt gut gefällt.

Und wenn ihr jetzt auch ein bisschen Geld los werden wollt, auf startnext geht’s weiter.


 

Wie mein re:publica Würfel mit nach München flog

rp13 Würfel auf Reisen

Manchmal hat man ja so dumme Ideen, die man dann doch irgendwie in die Tat umsetzt. Gestern auf der re:publica war es wieder so weit. Alle Stände, Bühnendekorationen, Trennwände und Sitzgelegenheiten waren dort aus  8700 großen Pappwürfeln gebaut. Einfach Wahnsinn. (Ein kleines Video davon)

Aus einer dummen Idee heraus habe ich mir dann so einen Würfel geschnappt und wollte diesen mit nach München nehmen. Per Flugzeug. Also erst einmal über die re:publica tragen, durch die U-Bahn schleifen und im Bus zum Flughafen transportieren. Mit der Zeit habe ich erst gemerkt, wie unhandlich dieser Würfel doch war.

Die Lufthansa Angestellte am Check-In Schalter musste dann schon ein bisschen grinsen, als ich meinen Würfel aufgeben wollte. Ging leider auch nicht so leicht. Also weiter zum Sperrgepäck. Der Angestellte dort fragte noch was drinnen war, worauf ich nur mit „Ähhh, Luft. Der ist von so einer Konferenz. Die hatten 8700 von denen dort“ antworten konnte und schon war der Würfel geröntgt und auf den Förderbändern verschwunden.

Ein bisschen Angst hatte ich an diesem Moment schon. Der Würfel ist nichts anderes als Pappe und wiegt tatsächlich nichts.

In München beim Sperrgepäck dann noch der kurze Schock, als nur ein Papphaufen auf dem Band lag. Zum Glück war dort noch ein Fahrrad drin versteckt. Mein Würfel lag dann auf dem Gepäckband genau gegenüber. Vollständig und komplett unversehrt.

Danke #rp13 für die drei Tage und den Würfel und Kompliment an die Lufthansa, dass sie diesen Spaß mitmacht!

(Die Instagram Fotos von oben findet ihr übrigens hier, hier und hier)


 

(c) Daniel Leicher 2008-2024