Die perfekte Musik zum Schreiben und Lernen

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Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, muss ich am Freitag neun Projektarbeiten für dieses Semester abgeben. Das heißt natürlich extrem viel schreiben und dementsprechend lange konzentrieren.

Mittlerweile habe ich da so meine Tricks, dass das ganz gut klappt. Alle Social Networks aus, Smartphone ganz weit weg legen und keine Menschen mit interessanten Gesprächen um mich herum.

Das Wichtigste aber ist die Musik. Zum Schreiben brauche ich immer Musik. Ohne die geht gar nichts. Schwierig dabei ist, dass sie möglichst keine Texte in Deutsch oder Englisch haben darf. Würde mich zu stark ablenken.

Also was höre ich dann? Für dieses Semester habe ich meine Lieblings Hintergrundmusik in dem Soundcloud-Profil von Max Friedrich gefunden. Dem Max folge ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf Twitter und vor vier Monaten dachte er sich wohl: „Hey, lass mal Klavier spielen und das auf Soundcloud hochladen.“ Mittlerweile ist das ziemlich viel geworden und ist perfekt für mich. Also hört euch das mal an.

Das zweite ist dann noch eine Sache, bei der mich immer alle total verrückt anschauen. Manchmal komme ich nicht richtig weiter und will einfach was, was mich richtig anpusht. Dann klicke ich bei Schlachthofbronx auf den Play-Knopf. Deren Musik ist zwar eher eigenwillig, aber zum Schreiben und Lernen für mich genau richtig.

Habt ihr noch weitere Tipps für mich bzw. was hört ihr so beim Schreiben und Lernen?

 

 


 

Ich erzählte als Digital Native Dinge über das Lernen mit dem Netz

Vor zwei Wochenenden war ich wie im letzten Sommer wieder als Referent auf einer Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing eingeladen. Dieses Mal sollte ich ein bisschen was über uns Digital Natives und das Lernen mit dem Netz erzählen.

In meinen Vorbereitungen sind mir dann auch schon einige Sachen aufgefallen. Meine Kommilitonen und ich nutzen für Projektarbeiten zum Beispiel wie selbstverständlich neben den Offline Bibliotheken auch Google Books und dessen Bücher als Quellenangaben.

Genauso selbstverständlich laden wir uns diverse Apps zum Lernen herunter, wenn wir sie brauchen. Oder wie viele von euch mit Smartphone im Besitz üben für die Führerscheintheorie noch mit den Papierbögen? Wahrscheinlich wenige bis keine. Ich tat es noch.

Aber interessanter finde ich eigentlich die neue Art, wie ich und sicher auch viele von euch neue Sachen kennen lernen. Bei mir jedenfalls kommt viel Allgemeinwissen aus dem Internet. RSS Feeds, Twitter, Podcasts. Überall kann man nebenbei neue Informationen aufsaugen und sich zum Teil auch merken. Und wenn sie gut sind kann man sie auch gleich weiter verbreiten und so andere mit Wissen versorgen. Super Sache.

Natürlich habe ich auch noch viel mehr erzählt, aber mir ist schon aufgefallen, dass im Internet doch relativ wenig Stochastik zu finden ist. So konnte ich die Frage aus dem Publikum „Wenn Sie alles aus dem Internet lernen, können wir dann die Schule abschaffen?“ ganz einfach mit einem Nein beantworten. Die Grundlagen in der Bildung wird man so schnell nicht mit dem Netz ersetzen können.

Oder seht ihr das anders?


 

(c) Daniel Leicher 2008-2019